Hermann Kronenberg
  Hermann Kronenberg

Fundstücke

Fundstück 2019.1

Das Schönste an diesem Text ist, was Sie daraus machen!

 

 

Fundstück 2016.1

Fundstück

Die Fragestellung könnte man zunächst einmal wie folgt zusammenfassen: Welchen Nutzen bringt es uns, indirekt über die Dinge zu sprechen? Inwiefern ermöglicht uns der Abstand, den wir gegenüber Wesen und Dingen einnehmen, diese besser zu enthüllen - sie besser zu evozieren, vor Augen zu führen? Inwiefern ist ein solcher Abstand, ist eine solche Distanz eine Quelle von Wirksamkeit? Wir halten es für üblich und "normal", an die Welt frontal, direkt heranzugehen. Doch welchen Nutzen könnten wir aus einer indirekten, über Umwege verlaufende Zugangsweise ziehen? Mit anderen Worten: Inwiefern verschaft der Umweg Zugang? ...

 

Erster Absatz von Seite 11

 

Textstelle aus "Umweg und Zugang - Strategien des Sinns in China und Griechenland" von Francois Jullien; erschienen im Passagen Verlag, 2000

Fundstück 1997.1

Paul Valery Tanz, Zeichnung und Degas

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Fundstück:
Textauszug von Seite 80 und 81, den ich hier in einer kleinen Broschüre zum blättern eingebunden habe.

Quelle: Paul Valery "Tanz, Zeichnung und Degas", Band 6 der Bibliothek Suhrkamp 1951, revidierte Fassung 1996.



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Fundstück 1993.1

Gedicht

 

DIE ZEIT Nr. 12/1993, 19. März 1993

 

 

Fundstück 1986.1

Fundstück-Text

Über seine Arbeit sagt er: Ein Beweggrund für meine Arbeit ist das Gefühl mit nichts identisch zu sein, auch nicht mit mir selbst. Doch wer kann das von sich behaupten, ausser in den wenigen Augenblicken des Glücks?! Ich befinde mich also auf der Suche nach meiner Identität und meine Malerei ist Ausdruck dieser Suche und gleichzeitig der Zweifel an dieser. Deshalb könnte ich zur Zeit über meine Malerei sagen:

  • sie ist der Versuch zu meinem Urgrund zurückzufinden; den Abstand zwischen meiner jetzigen Person und meiner Herkunft zu überbrücken und mir gleichzeitig den Abstand bewusster zu machen.
  • sie ist der Versuch meine Grenzen zu bestimmen (wo fange ich an und wo beginnen die anderen - gibt es sie überhaupt?)
  • sie ist der Versuch Körper einzugrenzen, damit sie nicht verloren gehen. Grenzen zu erfahren, die das Dargestellte erst sichtbar machen und beschreiben.
  • und sie ist immer: warten auf ..., fragen nach ...
    oder, Landschaft darstellen, die Menschen entbehrt, die gerade gegangen sind.

Mein bevorzugtes Motiv ist jedoch der Mensch: einsam, starr und melancholisch.

 

In meiner malerischen Ausdrucksweise bin ich dem deutschen Expressionismus verbunden.

 

Quelle: Text den ich 1986 für die Ausstellung "Germersheimer Künstler: Hermann Kronenberg" geschrieben habe.

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